Sunday, February 10, 2019

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Paul Natorp - Wikipedia


Paul Gerhard Natorp (24. Januar 1854 - 17. August 1924) war ein deutscher Philosoph und Pädagoge, der als einer der Mitbegründer der Marburger Schule des Neukantianismus gilt. Er war als Autorität auf Platon bekannt.




Biografie [ edit ]


Paul Natorp wurde in Düsseldorf als Sohn des evangelischen Ministers Adelbert Natorp und seiner Frau Emilie Keller geboren. Ab 1871 studierte er Musik, Geschichte, klassische Philologie und Philosophie in Berlin, Bonn und Straßburg. Seine Dissertation schloss er 1876 an der Universität Straßburg unter der Leitung des Philosophen Ernst Laas ab und beendete 1881 seine Habilitation unter dem neukantianischen Hermann Cohen. 1885 wurde er außerordentlicher Professor und 1893 ordentlicher Professor für Philosophie und Pädagogik an der Universität Marburg. Bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1922 behielt er diese Position bei. Im Wintersemester 1923–24 führte Natorp einen intensiven Gedankenaustausch mit Martin Heidegger war nach Marburg gerufen worden und dessen Arbeit über Duns Scotus Natorp schon früh gelesen hatte.

1887 heiratete er seine Cousine Helene Natorp; Sie hatten fünf Kinder. Natorp war ein ehrgeiziger Komponist, der hauptsächlich Kammermusik schrieb (darunter eine Cellosonate, eine Violinsonate und ein Klaviertrio). Er schrieb auch rund 100 Lieder und zwei Chorwerke. Er führte eine Korrespondenz mit Johannes Brahms, der ihn davon abhielt, ein professioneller Komponist zu werden.

Er beeinflusste das Frühwerk von Hans-Georg Gadamer und beeinflusste den Gedanken von Edmund Husserl, dem "Vater" der Phänomenologie, tiefgreifend. Zu seinen Schülern gehörten der Philosoph und Historiker Ernst Cassirer, der Theologe Karl Barth und der Autor des Doctor Zhivago Boris Pasternak.



  • Descartes 'Erkenntnistheorie. Eine Studie zur Vorgeschichte des Kriticismus. 1882; 2014, ISBN 978-3-944253-04-6

  • Sozialpädagogik (1899)

  • Logik in Leitsätzen (1904)

  • Gesammelte Abhandlungen zur Sozialpädagogik (3 Bände, 1907)

  • Pestalozzi. Leben und Lehre (1909)

  • Die logischen Grundlagen der exakten Wissenschaften (1910)

  • Philosophie; ihr Problem und ihre Probleme (1911), Neuausgabe: Edition Ruprecht, Göttingen 2008 (Hrsg. und Einführung von Karl-Heinz Lembeck), ISBN 978-3-7675-3055-3

  • Sozialidealismus (1920)

  • Beethoven und wir (1920)

  • "Platos Ideenlehre" (1921)

  • Allgemeine Logik (in: Flach und Holzhey, Erkenntnistheorie und Logik im Neukantianismus 1979)


Literaturhinweise edit ]


  • Judy Deane Saltzmann Paul Natorps Religionsphilosophie in der Marburger Neo-Kantian-Tradition [19809014] (1980) [19659016] Alexis Philonenko L'École de Marbourg: Cohen, Natorp, Cassirer (1989)

  • Karl-Heinz Lembeck Platon in Marburg: Platon-Rezeption und Philosophiegeschichtsphilosophie bei Cohen und Natorp (1994)

  • Julien Servois Paul Natorp und die Théorie Platonicienne des Idées (2004)

  • Norbert Jegelk a Paul Natorp (1992)

Externe Links [ edit








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